Herzlich Willkommen im MVZ Neunkirchen-Seelscheid.

Die seit mehr als 35 Jahren bestehende Hausarztpraxis von Herrn Max Huenges ist der Kern unseres Medizinischen Versorgungszentrums.

Es ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich die hausärztliche Tradition aufzunehmen und kontinuierlich weiterzuentwickeln und somit die Patientenversorgung in der Region sicherzustellen.

Innere und Allgemeinmedizin 

Unsere Kernkompetenz ist die hausärztliche Versorgung. Wir kümmern uns mit qualifizierten Ärzten und einem erfahrenen Praxis-Team um die Gesundheit unserer Patienten. Ein umfangreiches Leistungsspektrum mit Labor, EKG, Lungenfunktion, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung und Ultraschall ermöglicht eine zeitnahe Diagnostik und Behandlung.

Vor jeder Therapie steht die Diagnose. Für eine schnelle, sichere und schmerzfreie Diagnostik verfügt das MVZ über zwei moderne Ultraschallgeräte, die von den Ärzten zur Untersuchung von Schilddrüse, Bauchorganen (Abdomen), Herz und Gefäßen eingesetzt werden.

Auch die Gesundheitsvorsorge ist ein wichtiges Thema. Ziel ist es, Erkrankungen, aber auch Risiken frühzeitig zu erkennen, sodass im Idealfall erst gar keine Beschwerden entstehen. Gerne informieren wir Sie über die Leistungen der gesetzlichen und privaten Krankenkassen und beraten Sie individuell über sinnvolle Ergänzungen hierzu.

In den neu gestalteten Räumlichkeiten wird Herr M. Huenges (Facharzt für Innere Medizin) weiterhin tätig sein. Ihm zur Seite steht sein Kollege, Herr M. Elboraei (Facharzt für Innere Medizin). Wir freuen uns, daß Frau Dr. med. J. Huenges (Ärztin in Weiterbildung) das Team ab Januar 2021 unterstützt.

Herr Dr. med. R. Destani (Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie) steht neben seiner hausärztlichen Tätigkeit in Troisdorf-Spich für privatärztliche kardiologische Untersuchungen in Seelscheid zur Verfügung. Wir bemühen uns derzeit um die Genehmigung von kardiologischen Leistungen auch im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Das MVZ Neunkirchen-Seelscheid und sein ganzes Team aus Ärzten und Medizinischen Fachangestellten verfolgt ein zentrales Ziel: Wir möchten, daß sich unsere Patienten gut aufgehoben und medizinisch umfassend versorgt fühlen. Jetzt und in Zukunft.

Wir betreuen Sie gern!

Liebe Patienten,

die Versorgung unserer Patienten auch in Corona-Zeiten liegt uns am Herzen. 

Um möglichst zeitnah unsere Patienten mit Impfungen zu versorgen, bitten wir Sie, sich für die kostenlosen Bürger-Schnelltests an die umliegenden Anbieter zu wenden.

Ab dem 1.7.2021 können unsere Patienten zur Terminvereinbarung für eine Impfung ab Freitags in der Praxis anrufen. Die Impfung wird dann in der kommenden Woche an einem Dienstag oder Donnerstag nachmittag durchgeführt !

Aufgrund der aktuellen Empfehlung des RKI bieten wir allen Patienten, die einen Termin zur Zweitimpfung mit Astra Zeneca haben, alternativ die Impfung mit Biontech an. Der Termin kann bestehen bleiben. Sie können sich vor Ort entscheiden.

Unter folgendem link finden Sie die Impfunterlagen:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html;jsessionid=D2531E0D693D7830BCA33FBAA5AF38AB.internet072

Rezeptbestellungen können Sie gerne auf den Anrufbeantworter sprechen. Bitte geben Sie uns vor der Abholung mindestens einen Werktag zur Bearbeitung Zeit.

Ihr Praxisteam

Leistung

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Team

Dr. med. R. Destani
M. Huenges
M. Elboraei
Dr. med. J. Huenges
C. Heil
A. Goldapp
R. Schreckenberg
H. Möller
L. Eckschlag
F. von Wirtz-Lütkemeier

Krankheitsbilder

Die Verkalkung von Gefäßen wird in der Medizin als Arteriosklerose bezeichnet. Sie führt dazu, dass sich Arterien verengen. Dies wiederum führt zu einer Beeinträchtigung der Durchblutung.
Die Folgen können Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch das Raucherbein und die Schaufenstererkrankung sein.
50% aller Todesfälle gehen auf das Konto von Krankheiten, die durch eine Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) verursacht werden.
Das Risiko steigt bei Frauen nach den Wechseljahren; bei Männern steigt das Risiko mit Ende der 40er Jahre deutlich an.

Angina pectoris bezeichnet Symptome wie Schmerzen und Engegefühl in der Brust, die durch eine Minderdurchblutung des Herzens ausgelöst werden. Diese Schmerzen treten typischerweise mittig in der Brust auf; sie können allerdings in den Oberbauch, zur linken Schulter und in den linken Arm, in den Hals und in den Unterkiefer ausstrahlen.
Eine komplette Unterbrechung der Durchblutung von Teilen des Herzens führt zu einem akuten Herzinfarkt. Wenn das verschlossene Gefäß nicht innerhalb weniger Stunden wieder eröffnet wird, führt dies zum Absterben von Teilen des Herzmuskels. In dieser Situation befindet sich der Patient in einer lebensgefährlichen Situation: Die koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt sind in Westeuropa die häufigste Todesursache.
Ursache für die Angina pectoris und für den Herzinfarkt ist in den allermeisten Fällen die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung).
Die wichtigsten Risikofaktoren für Herzgefäßverengung und Herzinfarkt sind:

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin)
  • Übergewicht
  • Stress
  • Bewegungsmangel
  • genetische Faktoren mit familiärer Belastung

Unter dem Begriff Schlaganfall versteht man eine akut auftretende Durchblutungsstörung von Arealen des Gehirns. Abhängig vom betroffenen Gebiet und von der Ausprägung treten hier unterschiedliche Folgen auf. Der Schlaganfall zeigt sich in Form von Lähmungen, Sprachstörungen, Schluckstörungen und anderen Zeichen des Ausfalls von Teilen des Gehirns. Schlaganfälle stehen in der Statistik der Todesursachen an dritter Stelle und gehören zu den häufigsten Ursachen von Invalidität im höheren Lebensalter.
Auch hier gilt, dass nur sehr schnelles Handeln vor irreversiblen Schäden schützen kann.
Man unterscheidet zwei Formen des Schlaganfalls. In den allermeisten Fällen (ca. 80 %)  entsteht ein Schlaganfall durch eine Minderdurchblutung des Gehirns als Folge eines  Gefäßverschlusses oder durch eine starke Gefäßverengung (Arteriosklerose). In selteneren Fällen ist eine Gehirnblutung Ursache des Schlaganfalls.
Die wichtigsten Risikofaktoren sind:

  • Arteriosklerose
  • Hoher Blutdruck
  • Vorhofflimmern

An den Gefäßen des Beckens und der Beine führt die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) durch Verengung der Arterien zu der sogenannten Schaufenstererkrankung. Aufgrund der Durchblutungsstörung zeigen sich zunächst Schmerzen bei Belastung. Im weiteren Verlauf kommen auch Schmerzen im Ruhezustand hinzu. Der Name „Schaufensterkrankheit“ kommt daher, dass die betroffenen Patienten aufgrund von Schmerzen in den Beinen immer wieder stehen bleiben müssen, bis die Durchblutung der Beine sich wieder erholt hat.
Die Verengung der Arterien kann sich auch an der Halsschlagader, sowie an Nieren- und Darmgefäßen manifestieren und einen Schlaganfall, Niereninfarkt und Darminfarkt auslösen.
Auch die Erweiterung von Gefäßen, insbesondere der Brust- und Bauchschlagader (Aorta) kann Folge der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) sein. Gefährlich ist insbesondere die Erweiterung der Hauptschlagader mit dem Risiko der Gefäßruptur (Einreißen der Gefäßwand). Die Gefäßruptur der Hauptschlagader ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der ohne rechtzeitige Behandlung zum Tode führen kann.

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmuserkrankung der Vorkammer des Herzens, die mit zunehmendem Alter zunimmt. Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung.
Nicht selten verläuft das Vorhofflimmern asymptomatisch: Durch länger anhaltendes Vorhofflimmern können sich in der Vorkammer des Herzens Blutgerinnsel bilden; dies ist in ca. 20 % der Fälle Ursache von akuten Schlaganfällen. Ein lang anhaltendes Vorhofflimmern kann unbehandelt auch zu einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) führen.

Sie können Ihr persönliches Risiko deutlich reduzieren, im dem Sie im ersten Schritt ein persönliches kardiovaskuläres Risikoprofil erstellen lassen. Sobald Sie Ihr persönliches Risikoprofil kennen, können Sie gezielt etwas tun. Es kommt dann darauf an, zum Einen schlechte Einflüsse zu begrenzen und zum Anderen in eine individuell angepasste Vorsorge einzusteigen.
Besonders wichtig ist die Vorsorge: Wer in der Vorsorge seine Risikofaktoren frühzeitig erkennt und diese Risikofaktoren dann weitestgehend reduziert, der vermindert deutlich das Risiko, an den Folgen der Arteriosklerose (Herzinfarkt, Schlaganfall etc.) zu erkranken.
Auch bei schon vorhandener Arteriosklerose ist Vieles möglich: Wer sein Verhalten umstellt und die bekannten Risikofaktoren reduziert, der reduziert auch das Risiko schwerer Folge-Erkrankungen.
Insbesondere Menschen mit erhöhtem Risiko sollten früh mit der Vorsorge und ggf. auch mit präventiven Maßnahmen beginnen. Dazu zählen z.B. Raucher, Diabetiker, Bluthochdruckpatienten, Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten und alle Menschen, in deren Familien es in der Vergangenheit schon Schlaganfälle oder Herzinfarkte gab.
Generell gilt: Je früher und je genauer Sie ihr Risikoprofil kennen, desto eher und gezielter können Sie etwas für Ihre Gesundheit tun.
Auch das Schlaganfall-Risiko aufgrund von Vorhofflimmern kann deutlich auf ein Minimum durch eine entsprechende medikamentöse Therapie reduziert werden. Entscheidend ist jedoch hier der Nachweis dieser Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt verläuft.

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